Der italienische Erstligist Inter Mailand und der italienische Telekommunikationskonzern Telecom Italia sind von einem Gericht in Mailand verurteilt worden, dem Ex-Stürmerstar Christian Vieri eine Million Euro Entschädigung zu zahlen.

Vieri hatte Inter eine Verletzung seiner Privatsphäre vorgeworfen. Der Klub soll ihn 2003 ausspioniert haben.

Vieri verlangte in dem Prozess gegen Inter 9,25 Millionen Euro Schadenersatz und von der Telecom Italia weitere zwölf Millionen Euro.

Die Bespitzelung des einstigen Stürmerstars durch eine Privatdetektei mit Verbindungen zur Telecom Italia hat bei dem Stürmer nach Angaben seines Anwalts zu schweren Depressionen geführt.

Inters Präsident Massimo Moratti hatte die Überwachung Vieris bereits eingestanden.

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