Im neuen Wettskandal des italienischen Fußballs hat der erste Prozess der Sportjustiz begonnen.

Drei Tage nach der Durchsuchung des EM-Trainingscamps der Nationalmannschaft in Coverciano und der Verhaftung von 19 Personen hatte Chefankläger Stefano Palazzi vom italienischen Fußball-Verband 54 beschuldigte Spieler, sieben weitere Personen und 22 Vereine zum Auftakt geladen. Die Verhandlung soll Montag oder Dienstag geschlossen werden.

Die angeklagten Spieler und Funktionäre wie Sportdirektor Pierpaolo Marino vom Erstliga-Aufsteiger Atalanta Bergamo müssen lange Sperren fürchten, den Vereinen um Bergamo sowie seinen Mitaufsteigern AC Siena und Novara Calcio drohen Punktabzüge. In strafrechtlich relevanten Fällen finden die Gerichtsverfahren zu späteren Zeitpunkten statt.

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