Das altehrwürdige Giuseppe-Meazza-Stadion in Mailand wird im Rahmen eines aufwändigen Renovierungsprojekts modernisiert. Darauf einigten sich die ansässigen Großklubs Inter und AC mit der Stadt Mailand. Die Arbeiten an der Infrastruktur sollen bis 2015 abgeschlossen werden, zudem wird das Spielfeld erneuert.

Das veraltete Stadion im Stadtteil San Siro, in dem unter anderem sechs Spiele der Weltmeisterschaft 1990 und das Champions-League-Finale im Jahr 2001 stattfanden, soll mit zahlreichen Geschäften, Restaurants und einem Museum an europäische Spitzenstandards angepasst werden.

Ungeachtet dessen treibt der 18-malige Meister AC Mailand weiter den Bau einer klubeigenen Arena voran. Der Verein des ehemaligen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi ist Medienberichten zufolge auf der Suche nach finanzstarken Sponsoren, die das Projekt unterstützen können.

Zudem arbeitet das italienische Parlament an einem Gesetz zur Privatisierung der Fußballstadien. Die Spielstätten, die derzeit in öffentlicher Hand sind, sollen damit in den Besitz der Vereine übergehen. Auch die Erteilung von Genehmigungen zum Neubau eigener Arenen soll vereinfacht werden. Die Fußballklubs erhoffen sich davon höhrere Einnahmen, unabhängig von den TV-Übertragungsrechten.

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