Der höchste Gerichtshof von Italiens Olympischem Komitee (CONI) hat am Mittwoch in letzter Instanz die lebenslange Sperre für den ehemaligen Sportdirektor von Juventus Turin, Luciano Moggi, und den Ex-Juve-Geschäftsführer Antonio Giraudo bestätigt.

Bestätigt wurde auch die lebenslange Sperre für den ehemaligen Vizepräsidenten von Italiens Fußballverband (FIGC), Innocenzo Mazzini. Die drei Manager hatten Einspruch gegen die Strafe erhoben, die die beiden ersten Instanzen der Sportjustiz gefällt hatten.

Der 75-jährige Moggi, der als einflussreichster Sportmanager Italiens galt, war 2006 nach dem Skandal aufgrund von Spielabsprachen für fünf Jahre gesperrt worden.

Rekordmeister Juventus war in die Serie B verbannt worden, zudem wurden den Turinern die italienischen Meistertitel 2005 und 2006 aberkannt. Später wurden Moggi und der ehemalige "Juve"-Direktor Giraudo lebenslänglich vom italienischen Fußball ausgeschlossen.

Moggi zeigte sich über die Ablehnung seines Einspruches empört.

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