Miroslav Klose (r.) wechselte im Sommer 2011 vom FC Bayern zu Lazio Rom © getty

Der DFB-Goalgetter und Lazio Rom starten gegen Udinese mit Wut im Bauch in die Saison. Mit ihren Trikots setzen sie ein Zeichen.

Von Martin Hoffmann

München ? Gegen Ärgernis Nummer eins hat der Klub von Miroslav Klose schnell ein Zeichen gesetzt.

Mit einem Anti-Rassismus-Slogan auf den Trikots wird Lazio Rom zum Saisonstart in der Serie A gegen Udinese Calcio (ab 20.35 Uhr LIVE im TV auf SPORT1+ und LIVESCORES) auflaufen.

Es ist die Reaktion des Hauptstadtklubs auf die Pöbeleien, die ein Teil seiner Fans beim Supercup gegen die dunkelhäutigen Spieler von Juventus Turin vom Stapel ließ.

Ein sportliches Zeichen würden Klose und Kollegen gerne nachreichen - nachdem eine 0:4-Klatsche in besagtem Supercup Lazio die Stimmung verhagelt hat.

Das Ziel: Königsklasse

Es war ein Tiefschlag, der so gar nicht zu den hohen Zielen passt, die Coach Vladimir Petkovic seinem Klub gesetzt hat.

"Wir wollen uns für die Champions League qualifizieren", hat Petkovic vor dem Duell mit Udinese noch einmal verdeutlicht.

Mit einem Sieg gegen den Klub von Alexander Merkel und Stürmerstar Antonio di Natale will Petkovic den ersten Schritt dorthin machen und die Supercup-Blamage hinter sich lassen.

"Wir haben unsere Niederlage gründlich analysiert", versichert er: "Der Liga-Start ist nun ein neues Kapitel für uns. Wir hoffen, unsere Ziele zu erreichen."

Auch Gomez-Klub will hoch hinaus

Leicht wird es nicht, Hoffnungen auf die Königsklasse machen sich zahlreiche Konkurrenten, auch der AC Florenz mit seinem Top-Neuzugang Mario Gomez, der am Montag gegen Calcio Catana in die Saison startet (ab 20.35 Uhr LIVE im TV auf SPORT1+ und LIVESCORES).

Und auf Unterstützung aus der Fan-Kurve kann Lazio gegen Udinese nicht zählen.

Sie bleibt am Abend als Konsequenz aus dem Rassismus-Eklat leer.

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