David Moyes scheiterte kläglich, aber ein Louis van Gaal hat natürlich keine Angst - auch nicht vor dem langen Schatten von ManUnited-Ikone Sir Alex Ferguson.

"Druck mache ich mir nur selbst. Dass Sir Alex Ferguson über meine Schulter schauen wird, ist, denke ich, nicht das größte Problem", sagte der künftige Teammanager des englischen Rekordmeisters Manchester United dem niederländischen Magazin "Voetbal International".

Ex-Bayern-Trainer van Gaal, der bei der WM in Brasilien noch die niederländische Nationalmannschaft als Bondscoach betreuen wird und bei United einen Dreijahresvertrag unterzeichnete, wird in Manchester auch an den Erfolgen Fergusons gemessen.

Mit ihm hatten die Red Devils in 27 Jahren unter anderem 13-mal den nationalen Titel und zweimal die Champions League gewonnen. Van Gaal soll dem unter Moyes kriselnden Klub zu altem Glanz verhelfen.

"Schnell" müsse das nach Auffassung des 62-jährigen Niederländers gehen. "Die Bosse trauen es mir zu, das auch schon im ersten Jahr zu schaffen. Das ist eine fantastische Herausforderung", äußerte van Gaal.

Gedanken über ein Engagement hatte sich van Gaal nach eigenen Aussagen nicht lange machen müssen, auch für die Umsetzung des Plans hat er bereits feste Vorstellungen.

"Die Bosse wissen schon, welche Spieler ich haben möchte und welche gehen dürfen", sagte van Gaal.

Und wenn alles gelingt, prophezeite er, "werde ich vielleicht auch bald einen Drink mit Alex Ferguson nehmen. Wir kommen sehr gut miteinander aus."

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