Ein 20 Jahre alter Franzose als bislang einziger Zugang für den FC Arsenal, dazu einige Verletzungssorgen: Vor dem Premier-League-Auftakt hat Trainer Arsene Wenger an die Geduld von Fans und Journalisten appelliert.

"Ja, wir würden gerne noch zwei oder drei Spieler holen, wenn möglich mehr. Aber wir werden keine Abstriche bei der Qualität der Spieler machen", sagte der Coach der Nationalspieler Lukas Podolski und Per Mertesacker am Freitag in London.

Der Vorjahresvierte, der sich in zwei Spielen gegen Fenerbahce Istanbul für die Champions-League-Gruppenphase qualifizieren kann, hat sich unter anderem vergeblich um Liverpools Luis Suarez bemüht. Die Zeit bis zum Ende der Transferperiode wird immer knapper.

"Idealerweise sollte es schneller gehen, aber um Transfers unter Dach und Fach zu bringen, ist die Zustimmung von drei Parteien nötig", klagte Wenger. "Ich verstehe die Frustration, sehr viele sind frustriert, aber das Wichtigste passiert auf dem Platz, also lasst uns keine Krise aus dem Nichts herbeireden."

Arsenal wartet seit dem FA-Cup-Gewinn vor acht Jahren auf einen Titel. Derzeit plagen Wenger überdies Personalprobleme: Weil Kapitän Thomas Vermaelen und sein Stellvertreter Mikel Arteta verletzt fehlen, wird Per Mertesacker die "Gunners" zum Liga-Auftakt am Samstag gegen Aston Villa als Kapitän aufs Feld führen.

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