Mario Balotelli vom englischen Meister Manchester City hält sich für ein "missverstandenes Genie". Das erklärte der italienische Nationalspieler gegenüber "France Football".

Es sei nicht einfach, mit dem geistigen und körperlichen Talent klarzukommen, mit dem er gesegnet worden sei, so der 21-Jährige.

"Ich denke, ich bin ein Genie, aber kein Rebell", so Balotelli, der seinen Vereinstrainer bei Manchester, Roberto Mancini, mit diversen Eskapaden in der Vergangenheit immer wieder zur Verzweiflung getrieben hatte.

"Ich habe mein Leben, meine Welt. Ich mache, was ich will, ohne jemanden zu stören. Ich glaube, ich bin intelligenter als der durchschnittliche Mensch", so Balotelli.

Und weiter erklärte der Offensivmann: "Es heißt, dass Genies missverstanden werden. Vielleicht sind Genies so speziell, dass die Leute sie nicht verstehen. Das Talent, das Gott mir gegeben hat, ist so schön und wundervoll, aber es ist auch schwierig, weil man ständig Leute trifft, die irgendwie versuchen, einen zu beurteilen. Es gibt nur wenige Menschen mit solchem Talent, deswegen können mich auch nur wenige richtig einschätzen."

Darüber hinaus verschärfte Balotelli die Rassismus-Debatte um die Europameisterschafts-Gastgeber Polen und Ukraine.

Fremdenfeindlichen Fans drohte er für den Fall, dass sie ihn angingen, mit ultimativer Vergeltung: "Wenn mich jemand auf der Straße mit einerBanane bewirft, werde ich ins Gefängnis gehen müssen, weil ich denjenigen umbringen werde."

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