So viel ist sicher: Roberto Di Matteo wird am kommenden Samstag beim Finale der Champions League gegen den FC Bayern in der Arena in München auf der Bank des FC Chelsea sitzen.

Doch ob es danach für ihn bei den "Blues" eine Zukunft gibt, ist unklar. Er habe noch keine Gespräche mit den Verantwortlichen geführt, sagte Di Matteo in London, Pläne für die Tage nach dem 19. Mai habe er allerdings schon. "Mein Frau hat Urlaub für uns gebucht, und darauf freue ich mich."

Sollte Chelsea auch nach dem Endspiel am Samstag (20.45 Uhr) mit ihm planen, sei er allerdings jederzeit erreichbar, sagte Di Matteo.

"Es gibt ja Mobiltelefone, und die gehen heutzutage ja überall." Dass er gerne weitermachen würde, daran lässt der 41-Jährige wenig Zweifel: "Ich fühle mich verantwortlich für diesen Klub, weil ich ein Teil von ihm bin", sagte er.

Der Italiener mit Schweizer Wurzeln hatte sechs Jahre lang für die "Blues" gespielt, seit der Entlassung von Andre Villas-Boas am 4. März ist er Interimscoach.

Die Verantwortlichen des FC Chelsea haben betont, die Entscheidung über die Besetzung des Teammanager-Postens falle erst nach der Saison, Di Matteo scheint aber davon auszugehen, dass das Endspiel der Champions League keine Rolle mehr in den Überlegungen spielt: "Ich glaube es nicht. Aber ich habe damit auch kein Problem."

Vielmehr betonte er, dass die vergangenen Wochen "großartig" gewesen seien: "Wir hatten sehr intensive neun Wochen zusammen, und es war fantastisch. Jetzt freuen wir uns alle auf Samstag", sagte Di Matteo.

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