Samir Nasri (l.) brachte ManCity gegen West Ham in Führung © getty

Manchester City behält im Saisonfinale die Nerven und hält den FC Liverpool auf Distanz. Die "Reds" trauern trotz eines Sieges.

München - Manchester City hat zum vierten Mal die englische Meisterschaft gewonnen.

Das Starensemble des chilenischen Trainers Manuel Pellegrini gewann am letzten Spieltag gegen West Ham United 2:0 (1:0) und verteidigte seinen Zwei-Punkte-Vorsprung auf den FC Liverpool.

Dem früheren Rekordmeister reichte das 2:1 (0:1) gegen Newcastle United nicht zum Titel. Mittlerweile wartet Liverpool seit 24 Jahren auf die 19. Meisterschaft der Vereinsgeschichte.

Nasri und Kompany treffen

Samir Nasri (39.) und der Ex-Hamburger Vincent Kompany (49.) garnierten das Meisterstück der Citizens mit ihren Treffern. Zuvor hatte Manchester 1937, 1968 und 2012 den Titel gewonnen.

"Ich trainiere großartige Spieler. Wir hatten das ganze Jahr viel Arbeit. Es gab schwierige Momente. Aber ich denke, dass wir die beste Mannschaft der Liga und verdient Meister sind", sagte Pellegrini.

Kompany erklärte: "Als Kind habe ich davon geträumt, Trophäen zu gewinnen. Jetzt fühle ich mich so, als ob ich diesen Traum leben würde."

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Bei Liverpool drehten Daniel Agger (63.) und Daniel Sturridge (65.) mit einem Doppelschlag den Rückstand durch ein Eigentor des slowakischen Verteidigers Martin Skrtel (20.).

Einen erfolgreichen Saisonabschluss feierte auch der FC Arsenal mit den deutschen Nationalspielern Mesut Özil und Lukas Podolski in der Startaufstellung. Bei Absteiger Norwich City gewannen die Gunners 2:0 (0:0) durch Tore der Engländer Aaron Ramsey (53.) und Carl Jenkinson (62.).

Verteidiger Per Mertesacker fehlte beim FA-Cup-Finalisten im Aufgebot.

Schürrle trifft für Chelsea

Arsenal beendet die Saison auf Platz vier, drei Punkte hinter dem FC Chelsea, der 2:1 (0:1) bei Cardiff City gewann. Für das Team von Trainer Jose Mourinho traf Nationalspieler Andre Schürrle (72.) zum 1:1, Fernando Torres erzielte nur drei Minuten später den Siegtreffer (75.).

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Während Arsenal in die Playoffs zur Champions League muss und Chelsea direkt für die Gruppenphase gesetzt ist, verpasste Rekordchampion Manchester United den Europapokal komplett. United kam beim FC Southampton nicht über ein 1:1 (0:1) hinaus, hätte allerdings selbst bei einem Sieg den Sprung auf Platz sechs verpasst.

Den verteidigte Tottenham Hotspur mit einem souveränen 3:0 (3:0) gegen Aston Villa erfolgreich.

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