Der Argentinier Sergio Agüero wechselte 2011 von Atletico Madrid zu den Citizens © getty

Spannung pur in England: ManCity und der Zweitplazierte ManUnited trennen zwei Spieltage vor dem Ende nur acht Treffer.

Manchester - Für Teammanager Roberto Mancini vom englischen Premier-League-Spitzenreiter Manchester City ist Stadtrivale Manchester United noch immer "der Favorit" auf den Titelgewinn - dabei steht der Italiener mit dem "vorlauten Nachbarn" unmittelbar vor dem historischen Coup.

Sollte City am vorletzten Spieltag am Sonntag (14.30 Uhr LIVESCORES) bei Newcastle United gewinnen, könnte die erste Meisterschaft seit 1968 nur Stunden später fast perfekt sein.

Dann, wenn Titelverteidiger United gegen Swansea City patzt (17 Uhr LIVESCORES) .

Mancini sieht United im Vorteil

ManCity führt die Tabelle punktgleich vor dem großen Rivalen an, hat aber die um acht Treffer bessere Tordifferenz. Mancini aber will von der Rechnerei nichts wissen.

United habe mit Swansea und zum Abschluss in Sunderland "zwei leichte Spiele", sagte der Italiener.

City dagegen habe es viel schwerer gegen Newcastle, das am Mittwoch immerhin 2:0 beim FC Chelsea gewann (Bericht) und mit Papiss Demba Cisse den im Moment besten Stürmer auf der Insel aufbieten kann, sowie am 38. Spieltag gegen die "ums Überleben" kämpfenden Queens Park Rangers (DATENCENTER: Ergebnisse und Tabelle).

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City adelt Gegner

"Wir dürfen uns vom Derbysieg nicht täuschen lassen", sagte Citys englischer Nationalspieler James Milner mit Blick auf das 1:0 gegen United (Bericht u. 552187 Bilder ) am Montag:

"Es wird mindestens genauso schwierig, wenn nicht sogar härter im St.-James'-Park." Zumal der Fünfte Newcastle im Fernduell mit dem punktgleichen Vierten Tottenham Hotspur (bei Aston Villa) um einen Platz in der Champions-League-Qualifikation spielt.

Mancini lenkte derweil vom Titelkampf ab, indem er die Qualitäten von Tottenhams Gareth Bale lobte. Er könne sich gleichwohl nicht vorstellen, dass dieser "einen Topklub wie die Spurs verlassen werde", sagte er.

Rooney will Ehrung Sieg folgen lassen

Bei United durfte sich Stürmer Wayne Rooney darüber freuen, dass sein Tor per Fallrückzieher im Manchester-Derby im Februar 2011 zum besten Treffer in der 20-jährigen Geschichte der Premier League gekürt wurde.

"Ein großartiges Gefühl" habe ihm die Ehrung gegeben, sagte er. Toppen ließe sich das aber wohl leicht mit einem Dreier gegen die Schwäne. Der Aufsteiger spielt jedoch eine gute Runde, ist als Zwölfter längst aller Sorgen ledig.

"Swansea ist durchaus in der Lage, zu United zu fahren und dort zu gewinnen", sagte etwa der frühere walisische Nationalspieler John Hartson.

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