Marokko hat vieles zu bieten. Kultur, Folklore, Klub-WM - und Süßspeisen, die dem europäischen Gaumen fremd sind.

Der Backenzahn hinten rechts meldet Alarm. Der Schneidezahn vorn links funkt SOS. Und von da, wo der Gürtel sitzt, kommt ein unmissverständlicher Verbesserungsvorschlag: Aufhören, jetzt.

Ich bin in Marokko. Klub-WM. Die Bayern. Sie wissen schon.

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Das ist an sich auch alles ganz prima. Solange es ums Arbeiten geht. Aber hier und da kommt dann auch mal die Sache mit der Nahrungsaufnahme dazwischen.

Der Marokkaner isst gern süß. Sehr süß.

Klar, man bekommt auch alles, was man von zu Hause so kennt. Aber eben nicht immer und nicht überall.

Das ist kein Grund zum Wehklagen. Trotzdem gilt es an dieser Stelle einmal festzuhalten: Wo hier Zucker hinpasst, kommt hier Zucker hin.

Das ist nicht schlimm, aber anders.

Gestern gab es so etwas wie Frühlingsrollen. Nur in dreieckig, mit Fleisch gefüllt und ? richtig ? Zucker obendrauf. Dazu auch noch Zimt.

Das hatte etwas weihnachtliches. Dabei ist Weihnachten im muslimischen Marokko, naja, nicht das ganz große Thema.

Dazu das Nationalgetränk: The a la menthe. Ein Pfefferminztee. Mit ? genau so ist es ? ganz viel Zucker.

Marokkos Whiskey nennen ihn die Einheimischen. Also ohne Umdrehungen, aber bestens zum Entschleunigen. Und gegen Unterzuckerung.

Das hebt die Stimmung.

Bleibt die Hoffnung, dass Neuer nicht auch zur Naschkatze geworden ist. Oder Shaqiri zum Schleckermaul. Sportlernahrung sieht jedenfalls anders aus.

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