Niki Lauda (r.) wurden von Bernie Ecclestone (l.) als Formel 1-Chef ins Gespräch gebracht © getty

Der dreimalige Weltmeister Niki Lauda (65) will nicht Nachfolger von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (83) werden.

Entsprechende Gerüchte wies der Aufsichtsratsvorsitzende des Mercedes-Werksteams vor dem Großen Preis von Monaco entschieden zurück. "Nein, ich werde nicht Chef der Formel 1! Ich habe doch bei Mercedes einen Job, der Vertrag geht bis einschließlich 2017. Ich denke nicht über Dinge nach, die sowieso nicht passieren werden", sagte der 65-Jährige im Gespräch mit "Bild.de".

Auch nach Vertragsende sei der Posten des derzeit wegen Bestechung und Anstiftung zur Untreue angeklagten Ecclestone keine Option.

"Vollkommen ausgeschlossen. Ich wurde nie gefragt, ob ich Bernies Nachfolger werden will. Schluss. Aus!", sagte der Österreicher.

Ecclestone hatte zuvor mit einem baldigen Abschied kokettiert. "Wenn mir CVC einen Nachfolger präsentiert, bin ich morgen weg", sagte der 83-Jährige zu "auto, motor und sport" und brachte zudem Lauda ins Gespräch.

CVC Capital Partners ist Mehrheitseigner der Formel 1. Aus dem Vorstand zog Ecclestone sich zwar im Januar wegen des Gerichtsverfahrens in München gegen ihn vorerst offiziell zurück, die Geschäfte der Formel 1 führt er unter "erhöhter Kontrolle" dennoch weiterhin.

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