Mit einer Bekanntgabe des Ferrari-Piloten neben Fernando Alonso im kommenden Jahr ist auch beim Formel-1-Heimrennen der Scuderia in gut einer Woche nicht zu rechnen.

Zumindest wenn man dem sogenannten Pferdeflüsterer - in Anlehnung an das Wappentier des italienischen Autobauers - glauben kann.

"Nun ja, es tut mir leid, jene mit einer fieberhaften Vorstellungskraft enttäuschen zu müssen, die schon zitternd auf Monza warten", schrieb der "Horse Whisperer" in seiner Kolumne am Freitag auf der Team-Homepage, "aber dieser mutmaßlich besondere Brauch ist ein Rohrkrepierer".

Damit kommt Ferrari all jenen zuvor, die mit einem Ende des Rätselratens um den Ferrari-Sitz beim letzten Europa-Rennen gerechnet hatten.

Der Vertrag mit Felipe Massa läuft nach dieser Saison aus.

Als einer der Kandidaten für die Nachfolge des Brasilianers gilt Kimi Räikkönen.

Der Finne, derzeit für Lotus im Kampf um die WM, kommt aber auch noch für das freiwerdende zweite Red-Bull-Cockpit infrage.

Bei Ferrari soll zudem der Deutsche Nico Hülkenberg im Gespräch sein.

Seit 1991 habe es erst zweimal entsprechende Bekanntgaben von Fahrerverträgen bei den Heimrennen gegeben, erinnerte der Ferrari-Kolumnist: 2006 und 2008.

2006 trat Rekordweltmeister Michael Schumacher zurück und wurde von Räikkönen abgelöst.

Der Finne wurde ein Jahr später gleich Weltmeister.

2008 gab Ferrari die Verlängerung des Vertrags mit dem Iceman bekannt.

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