FIA-Boss Jean Todt (67) wird bei der Wahl zum neuen Präsidenten des Automobil-Weltverbandes von David Ward herausgefordert.

Der Brite bekräftigte am Donnerstag seine Ambitionen auf das höchste Amt im Motorsport.

"Nach sorgfältigen Überlegungen habe ich mich dazu entschlossen, als Kandidat bei der FIA-Präsidentschaftswahl 2013 anzutreten", sagte der 56-jährige Ward und kündigte an, ab sofort in den Wahlkampf zu ziehen: "Es wird nötig sein, auf die FIA-Mitglieder zuzugehen, um nominiert zu werden."

Ward trat zudem von seinem Posten als Generalsekretär der FIA-Stiftung zurück. Die Präsidentschaftswahlen der FIA finden Anfang Dezember in Paris statt.

Ward werden bei der Wahl gute Chancen eingeräumt. Der Brite gilt als hervorragend vernetzt und als rechte Hand des ehemaligen FIA-Präsidenten Max Mosley. Zudem ist Todt, der als Ferrari-Teamchef mit Rekordweltmeister Michael Schumacher fünf Titel holte, in der FIA angeblich längst nicht mehr unumstritten.

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