In der Hängepartie um die Nachfolge Mark Webbers als Teamkollege von Weltmeister Sebastian Vettel hat der Australier nun selbst den deutlichen Hinweis gegeben, dass sein Landsmann Daniel Ricciardo das Rennen gemacht hat.

"Die Entscheidung ist gefallen. Wir wissen alle, wer es wird. Es ist gut für ihn und gut für Australien", sagte Webber im Rahmen des Großen Preises von Belgien dem australischen TV-Sender "Channel 10".

Vettels Rennstall Red Bull Racing hatte zunächst Ricciardo vom Schwesterteam Toro Rosso und Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen als einzige Anwärter auf die Nachfolge Webbers genannt, der zum Jahresende zu Porsche in die Langstreckenweltmeisterschaft wechselt.

Räikkönens Manager versicherte in der vergangenen Woche allerdings, dass der Finne nicht von Lotus zu Red Bull wechseln werde.

Dennoch wollte der Weltmeister-Rennstall in Spa noch keine Entscheidung verkünden.

Es gebe noch mehr Möglichkeiten, Red Bull wolle den gesamten Markt sondieren, sagte Teamchef Christian Horner.

Eine offizielle Entscheidung kündigte der Brite frühestens für das nächste Rennen in Monza (8. September) an.

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