In der Formel 1 herrscht weiter Unklarheit darüber, welches Unternehmen die Teams ab der kommenden Saison exklusiv mit Reifen ausstatten wird.

Der französische Hersteller Michelin erwägt kurzfristig eine Rückkehr in die Königsklasse, der aktuelle Ausrüster Pirelli geht dagegen fest von einem Verbleib aus.

"Wir sind bereit, eine Rückkehr zu prüfen", sagte ein Michelin-Sprecher der Nachrichtenagentur "AFP".

Pirelli wartet seit Monaten auf den Abschluss aller Verträge für das kommende Jahr.

Ein kommerzielles Abkommen mit Promoter Bernie Ecclestone haben die Italiener bereits getroffen, zudem sollen auch Verträge mit zehn der elf Rennställe stehen.

Was fehlt, ist die Einigung mit dem Automobil-Weltverband FIA, der anscheinend eine Ausschreibung für 2014 erwägt.

"Wir haben Verträge, und wir hoffen, dass diese respektiert werden", sagte Pirelli-Motorsportdirektor Paul Hembery im Rahmen des Großen Preises von Belgien. Eine Entscheidung erwarte er vom Weltrat der FIA bei dessen nächster Sitzung im September. "Eine Ausschreibung im September, wenn es im Januar losgehen soll, wäre lächerlich", sagte Hembery: "Das hätte man ein Jahr früher machen müssen."

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