Zum dritten Mal in Folge hat Sebastian Vettel das Privatduell im Qualifying gegen Lewis Hamilton verloren.

Beim Großen Preis von Belgien am Sonntag geht der Gesamtführende damit erneut von Startplatz zwei hinter seinem WM-Rivalen im Mercedes ins Rennen - das berüchtigte Ardennen-Wetter hatte mit ständigen Regenschauern über dem Traditionskurs in Spa am Samstag eine Stunde lang das turbulente Qualifying geprägt.

"Schade, dass ich die Pole schon wieder verpasst habe", sagte Vettel.

"Aber insgesamt war es ein guter Tag. Wir erwarten morgen die gleichen Bedingungen: Regen, Trockenheit - das dürfte spannend werden", so der Deutsche.

Für Hamilton war es bereits die vierte Pole Position in Folge, die insgesamt fünfte in dieser Saison.

"Ich kann's nicht glauben!", brüllte der Engländer in den Boxenfunk.

Der WM-Vierte könnte sich am Sonntag mit seinem zweiten Sieg in Folge in der WM-Wertung näher an Vettel heranarbeiten.

In das erste Rennen nach der vierwöchigen Sommerpause geht Vettels Teamkollege Mark Webber als Dritter und steht damit vor Nico Rosberg im zweiten Mercedes-Silberpfeil.

"Ich bin sehr glücklich, ich fühle mich in diesen wechselhaften Bedingungen immer sehr wohl", sagte Hamilton:

Und weiter: "Ich glaube, Red Bull ist uns insgesamt noch leicht voraus, deshalb fühlt sich die Pole noch besser an."

Die Chance für einen Big Point ist für Hamilton besonders groß, denn die übrigen Anwärter patzten.

Der Gesamtzweite Kimi Räikkönen geht im Lotus nur von Platz acht ins Rennen, der Dritte Fernando Alonso musste sich im Ferrari mit Platz neun begnügen.

Nico Hülkenberg startet im Sauber vom elften Platz in seinen 50. Grand Prix, Zwölfter wurde der Gräfelfinger Adrian Sutil im Force India.

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