Nach den Reifenschäden beim freien Training zum Großen Preis von Belgien hat Hersteller Pirelli die Ursache anscheinend identifiziert und Entwarnung gegeben.

Laut Medienberichten soll in Kurve 13 ein Metallteil die Reifen an den Boliden von Sebastian Vettel und Fernando Alonso beschädigt haben soll.

Auch Renndirektor Charlie Whiting habe dies den Teams mitgeteilt.

Eine Pirelli-Sprecherin bestätigte die Version und erklärte, dass das etwa zehn Zentimeter große Stück entdeckt wurde, wollte Gerüchte, dass dieses von Kimi Räikkönens Lotus-Boliden stamme, aber nicht kommentieren.

Angesichts der Schäden hatten die Piloten klare Antworten von Hersteller Pirelli gefordert.

Whiting sei beim Briefing gebeten worden, eine Versicherung von Pirelli einzuholen.

Vettel hatte am Freitag 20 Minuten vor Ende des freien Trainings mit zerfetztem rechten Hinterreifen die Box angesteuert.

Pirelli sah jedoch schon nach dem Training keinen Anlass zu Vergleichen mit den Reifenplatzern beim Großen Preis von England, in deren Folge der Hersteller neue Pneus geliefert hatte.

Angesichts der Schäden war man sofort von "externen Gründen" ausgegangen.

Weiterlesen