Angesichts der Reifenschäden beim freien Training zum Großen Preis von Belgien fordern die Piloten klare Antworten von Hersteller Pirelli.

Wie das Fachmagazin "Autosport" berichtet, baten die Fahrer Renndirektor Charlie Whiting beim Briefing, eine Versicherung von Pirelli einzuholen.

Die Italiener sollen demnach garantieren, dass die Ursache der Schäden an den Autos von Weltmeister Sebastian Vettel und Fernando Alonso nicht bei den Reifen zu suchen ist.

So war etwa Vettels Teamkollege Mark Webber nicht mit den bisherigen Erkenntnissen über mögliche Ursachen zufrieden.

"Wir brauchen klare Antworten, und 'Fremdkörper' ist nicht die Antwort", sagte der Australier.

Vettel hatte am Freitag 20 Minuten vor Ende des freien Trainings mit zerfetztem, rechten Hinterreifen die Box angesteuert.

Pirelli sah jedoch keinen Anlass zu Vergleichen mit den Reifenplatzern beim Großen Preis von England, in deren Folge der Hersteller neue Pneus geliefert hatte.

"Es ist ganz anders als in Silverstone", sagte Motorsportdirektor Paul Hembery.

Angesichts der Schäden sei von "externen Gründen" auszugehen: "Wir müssen uns die Strecke an den betroffenen Stellen genauer anschauen."

Weiterlesen