Nach dem Reifenschaden an Sebastian Vettels Red-Bull-Boliden im freien Training zum Großen Preis von Belgien sieht Hersteller Pirelli keinen Grund zu einem Vergleich mit den Reifenplatzern beim Großen Preis von England.

"Es ist ganz anders als in Silverstone", sagte Motorsportdirektor Paul Hembery: "Es sieht aus, als hätte etwas auf der Oberfläche zu einem Schnitt geführt. Wir müssen uns die Strecke an den betroffenen Stellen jetzt genauer anschauen."

Der Brite legte aber Wert auf die Feststellung, dass der Schaden "externe Gründe" habe. "Wir haben auch an anderen Reifen leichte Schnitte gefunden. Es könnte alles mögliche sein", sagte Hembery.

Grund zur Beunruhigung gebe es aber nicht. Zudem hätten sich die Teams an alle Vorgaben des Reifenherstellers gehalten.

Weltmeister Vettel hatte zwanzig Minuten vor Ende des freien Trainings in Spa mit zerfetztem rechten Hinterreifen die Box ansteuern müssen, einen Grund für den Defekt konnte auch der Heppenheimer nicht nennen.

Trotz des Schadens legte der 26-Jährige die Bestzeit am Freitag hin.

Weiterlesen