Juan Pablo Montoya weint seiner Zeit in der Formel 1 keine Träne nach. Die Königsklasse von heute findet der ehemalige Williams- und McLaren-Pilot zu langweilig. Schuld daran seien insbesondere die technischen Überholhilfen KERS und DRS.

"Mit all diesen technischen Hilfsmitteln brauchst du nicht mehr zu lernen, wie man richtig überholt. Du holst den Typen ein, stellst deinen Flügel flach und fährst auf der Geraden einfach an ihm vorbei", sagte der Kolumbianer bei " Motorsport-Total.com".

Auch die Sicherheitsmaßnahmen in der Formel 1 hält Montoya für übertrieben.

"In den vergangenen Jahren ging es in der Formel 1 durchweg um Sicherheit, Sicherheit und noch mehr Sicherheit", bemängelt der 37-Jährige.

Von der europäischen Presse fühlte sich Montoya immer ungerecht behandelt: "Wenn ein aggressiver Pilot Europäer ist, dann ist das kein Problem. Wenn er aber aus Lateinamerika kommt, dann schon. Wenn aber eine Person wie Vettel das tut, gilt es als klasse Überholmanöver."

Montoyas Selbstbewusstsein hat in den USA aber nicht gelitten: "Ich wäre wahrscheinlich Weltmeister geworden, aber ich habe mich entschieden zu gehen."

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