Der Kreativität von Bernie Ecclestone sind auch im Alter von 82 Jahren keine Grenzen gesetzt.

In Abu Dhabi wartete der Formel-1-Boss mit einer neuen ungewöhnlichen Idee auf. Da die geplante Budgetobergrenze nur schwer zu überprüfen ist, denkt er daüber nach, künftig jeden "Maulwurf" zu belohnen. Soll heißen: Wer sein Team verpfeift, wird reich.

"Die Leute kriegen doch mit, wenn etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Ein Anreiz von einer halben Million Dollar könnte sie vielleicht dazu ermutigen, die Wahrheit weiterzugeben", sagte der Brite, der zudem alle Teamchefs und Teameigentümer dazu verpflichten möchte, "einen Vertrag zu unterschreiben, der sie persönlich dafür verantwortlich macht, wenn geschummelt wird. Und in dem steht, dass sie die Strafe dafür aus eigener Tasche bezahlen müssen. Dann überlegen sich die Leute zweimal, was sie machen."

Viele Teams haben sich bereits für eine Budgetobergrenze von momentan angedachten 250 Millionen US-Dollar ausgesprochen. Vor allem Sebastian Vettels Rennstall Red Bull soll sich dabei bisher aber stets quergestellt haben.

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