In der Schmiergeldaffäre um den ehemaligen Bayern-Landesbank-Vorstand Gerhard Gribkowsky droht Formel-1-Boss Bernie Ecclestone neuer Ärger.

Der zu achteinhalb Jahren Haft verurteilte Manager behauptet laut Informationen der "Süddeutschen Zeitung", dass ihn Ecclestone als "Staatsdiener" beschimpft habe.

Damit bestünde kein Zweifel daran, dass Ecclestone über Gribkowskys Status als Amtsträger Bescheid wusste und somit wissentlich einen Beamten bestochen hatte.

Dabei hatten Ecclestones Anwälte vor der Verurteilung von Gribkowsky noch argumentiertet, dass der Zampano nicht wissen konnte, dass der Ex-Banker ein Beamter war.

Sollten sich aber Gribkowskys Behauptungen bewahrheiten, droht dem Briten eine Anklage wegen Amtsträger-Bestechung.

Die derzeit laufenden Ermittlungen der Staatsanwaltschaft München gegen Ecclestone sollen im Herbst abgeschlossen sein und in einer Anklage münden.

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