Ferrari-Boss Luca di Montezemolo hat am Rande des Großen Preises von Italien eine Kostenreduktion in der Königsklasse gefordert und die technische Entwicklung kritisiert.

"Wir wollen eine Formel 1 mit niedrigeren Kosten", sagte der 65-Jährige:

"Warum müssen wir große Summen in Windkanaltests stecken, die für die Öffentlichkeit und das Fernsehen uninteressant und für mich als Hersteller von Straßenfahrzeugen mehr als uninteressant sind?".

Für einen Motorenhersteller wie Ferrari sei die steigende Wichtigkeit der Aerodynamik und die Forschungen in Richtung Hybridantrieb unbefriedigend.

"Ferrari ist seit mehr als 60 Jahren in der Formel 1. Wenn die Formel 1 weiterhin Formel 1 ist und nicht eine Serie für Elektroautos, wird das auch so bleiben", sagte Montezemolo.

Zudem müsse die Formel 1 Änderungen vornehmen, um zeitgemäß zu bleiben.

"Ich denke, wir müssen sehr genau darauf achten, was wir tun können, um die Show zu verbessern: Für junge Leute sind die Rennen zu lang. Für sie sind eineinhalb Stunden eine lange Zeit", sagte Montezemolo:

"Man muss sich auch mal verändern. Wir müssen innovativ sein, ohne die DNA der Formel 1 zu verlieren."

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