Finanz-Experten sehen nach dem missglückten Start der Facebook-Aktie derzeit keinen guten Zeitpunkt für den geplanten Gang der Formel 1 an die Börse.

"Ich wäre im Moment sehr vorsichtig", sagte Justin Harper, ein Marketing-Stratege an der Börse in Singapur, von wo die Formel 1 offenbar die Zustimmung für einen Einstieg mit rund 2,3 Milliarden Euro erhalten hat.

"Ich denke, es könnte ähnlich laufen wie bei Facebook", sagte Harper der Nachrichtenagentur "AFP": "Es könnte sein, dass sie am Markt nicht die Unterstützung für einen Börsengang hat."

Das soziale Netzwerk Facebook war am Freitag in New York an die Börse gegangen und hat inzwischen schon mehr als zehn Prozent verloren.

Formel-1-Promoter Bernie Ecclestone hatte Ende März verkündet, er habe einen Börsengang der Formel 1 vorgeschlagen.

Der Brite ist Geschäftsführer der Firma CVC Capital Partners, die mit 63,4 Prozent Mehrheitseigner der Königsklasse im Motorsport ist.

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