Weltmeister Sebastian Vettel hat zum Abschluss der Formel-1-Testfahrten in Mugello den zweiten Platz belegt.

Der Red-Bull-Pilot drehte auf der Berg- und Talbahn in der Toskana insgesamt 106 Runden und ließ nur dem Franzosen Romain Grosjean im Lotus-Renault den Vortritt.

Zur Mittagspause hatte Vettel noch die Bestzeit gehalten - gefahren pünktlich kurz nach der Ankunft von Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz. "Es war ein interessanter Tag. Ich denke schon, dass wir in die richtige Richtung gehen. Wir verstehen das Auto jetzt mehr", sagte Vettel.

Nicht auf Spitzenzeiten aus war Mercedes-Pilot Nico Rosberg, der insgesamt sogar 129 Runden fuhr und damit fast an die Marke von Teamkollege Michael Schumacher herankam, der am Mittwoch im Silberpfeil sogar 144 Runden abgespult hatte.

In der Zeitentabelle begnügte sich Rosberg mit Rang acht. "Es war ein sehr guter Tag, um zu verstehen, warum Shanghai so gut und Bahrain ein bisschen schlechter war. Da haben wir einiges gelernt und einen Parameter gefunden, der das beeinflusst", sagte Rosberg und meinte: "Man muss immer mit Mercedes rechnen, der Silberpfeil ist momentan brandgefährlich."

Force-India-Pilot Nico Hülkenberg kam am Nachmittag auf insgesamt 55 Runden und Platz sechs.

Timo Glock war in seinem Marussia-Cosworth zwar Zwölfter und Letzter, aber er spulte insgesamt 110 Runden ab und hatte lediglich 2,4 Sekunden Rückstand auf Grosjeans Bestzeit.

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