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Sebastian Vettels Red-Bull-Team fordert offenbar eine Entschädigung von Motorenbauer Renault.

"Genaue Zahlen kann ich noch nicht nennen, das wäre ja unseriös. Am Ende des Jahres macht unsere Finanzabteilung eine Abrechnung. Dann werden wir sehen, was für einen Verlust wir durch Renault gemacht haben", sagte Motorsportboss Helmut Marko in der "Bild".

Nach Informationen der Zeitung soll die Ausgleichszahlung, die die durch Motorprobleme verlorenen Punkte und Prämien abdeckt, einen zweistelligen Millionenbetrag betragen.

Weltmeister Vettel war beim Grand Prix von Monaco mit gebrochener Turboladerwelle ausgefallen.

Marko nennt die Probleme Renaults: "Das ist ein Rattenschwanz von Summen und Sachen, die uns verloren gehen, weil Renault nicht gut gearbeitet hat. Der Image-Schaden ist jetzt schon nicht mehr zu reparieren."

Die Franzosen hat offenbar zu spät mit der Entwicklung des neuen V6-Turbomotors begonnen.

Red Bull will seinem Motorenhersteller noch bis zum Österreich-Rennen am 22. Juni Zeit geben, eine deutliche Verbesserung zu erreichen. Wenn diese nicht erfolgt, schaut sich das Weltmeister-Team wohl nach einem neuen Hersteller um. Im Gespräch ist offenbar VW.

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