Helmut Marko (l.) und Sebastian Vettel feierten zusammen vier WM-Titel © getty

Die kommenden beiden Rennen werden offenbar darüber entscheiden, mit welchen Motoren Red Bull in die Saison 2015 geht.

"Wir haben uns zum Ziel gesetzt, dass wir bis zum Grand Prix in Österreich eine genaue Analyse des Motors und der Möglichkeiten zum Vergleichen haben. Danach wollen wir uns entscheiden, wie wir weiter vorgehen", sagte Motorsportchef Helmut Marko bei "Motorsport-Total.com".

Das Rennen auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg steht am 22. Juni auf dem Programm, zwei Wochen zuvor gastiert die Formel 1 in Kanada.

Aufgrund der anhaltenden Probleme mit dem Antriebsstrang von Motoren-Lieferant Renault hatte es zuletzt immer wieder Diskussionen um einen möglichen Wechsel in diesem Bereich gegeben.

Man habe den Rückstand auf Mercedes seit den Tests in Bahrain zwar von vier auf eine Sekunde reduzieren können, erklärte Marko. "Aber es reicht noch nicht, damit wir wirklich auf Augenhöhe mit Mercedes mitfahren können."

Da die Silberpfeile zuletzt eine Lieferung von Motoren an den größten Rivalen ausgeschlossen hatten und auch Ferrari mit erheblichen Problemen kämpft, bliebe für Red Bull nach derzeitigem Stand nur noch die Option Honda.

Die Japaner kündigten im vergangenen Jahr ihre Rückkehr in die Formel 1 an und beliefern ab 2015 das McLaren-Team.

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