Die starken Männer bei Red Bull: Helmut Marko (l.) und Dietrich Mateschitz © imago

Dietrich Mateschitz hat nach nur fünf von 19 Saisonrennen die Hoffnung auf eine erfolgreiche Titelverteidigung von Sebastian Vettel schon so gut wie aufgegeben.

"Den Vorsprung von Mercedes können wir nicht mehr einholen, wahrscheinlich", sagte der Red-Bull-Boss der "Bild"-Zeitung.

"Ich glaube nicht, dass wir den Punktevorsprung wieder wegbekommen. Selbst wenn wir gewinnen würden, machen die anderen gleichzeitig noch zu viele Punkte, als dass man den Vorsprung aufholen könnte", so Mateschitz weiter.

"Wir haben vor dieser Saison nicht so gut gearbeitet wie Mercedes. Das muss ich neidlos anerkennen, die haben einen sensationellen Job gemacht.

Nach dem Europa-Auftakt in Barcelona hat Vettel als Vierter 55 Punkte Rückstand auf WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton. 52 Zähler fehlen ihm schon auf den zweitplatzierten Nico Rosberg.

Das Ziel für Red Bull in dieser Saison sei es, wieder Rennen gewinnen zu können. "Wir müssen wieder siegfähig werden", fordert der Milliardär aus Österreich.

Von Vettels Aufholjagd in Barcelona am vergangenen Wochenende zeigt er sich beeindruckt: "Haben Sie gesehen, wie er von Platz 15 aus durch das Feld gepflügt ist? Das war doch gigantisch!"

Der Heppenheimer gehe mit der für ihn so schwierigen Situation bislang recht locker um, meinte Mateschitz. "Das ist für ihn alles nicht so schlimm", berichtete er von einem kürzlichen Treffen mit Vettel in Salzburg.

Hier gibt's alles zur Formel 1

Weiterlesen