Ross Brawn (l.) gewann gemeinsam mit Michael Schumacher fünf WM-Titel für Ferrari © getty

Kehrt Ross Brawn zurück zu seiner alten Liebe?

Laut dem italienischen Journalisten Leo Turrini, der als großer Ferrari-Kenner gilt, hat sich der ehemalige Ferrari-Technikchef am Montag in Maranello mit Marco Mattiaci, dem neuen Teamchef der Scuderia, getroffen.

Brawn war von 1997 bis 2006 bei Ferrari als Technikchef angestellt und hatte maßgeblichen Anteil an den Erfolgen von Michael Schumacher. Als Teamchef Jean Todt 2006 zurücktrat, wurde Brawn als sein Nachfolger gehandelt. Doch die Italiener setzten stattdessen auf Stefano Domenicali an vorderster Front.

Brawn wechselte daraufhin als Teamchef zu Honda und übernahm später bei Mercedes das Zepter.

Zu Saisonbeginn erklärte er seinen Rücktritt und versicherte der englischen Zeitung "Telegraph" nicht so bald zurückzukommen.

"Ich nehme mir ein Jahr, um das Fischen zu genießen, und dann werde ich sehen, was das Leben so bringt. Ich freue mich darauf und habe keine anderen Pläne", so Brawn damals.

Nach dem erzwungenen Rauswurf von Stefano Domenicali könnte sich das nun geändert haben, zumal die Trennung von der Scuderia damals nicht unbedingt im Guten erfolgte.

Für Mattiaci würde eine Zusammenarbeit mit "Superhirn" Brawn sicherlich Sinn ergeben, da er zwar in einer Seriensparte Ferraris bereits einige Erfolge vorzuweisen hat, ihm das nötige Formel-1-Know-how aber fehlt.

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