Daimler-Chef Dieter Zetsche will Änderungen bei der Vermarktung der Formel 1
Dieter Zetsche ist seit 2006 Vorstandsvorsitzender der Daimler AG © imago

In den Silberpfeilen wird auch in Zukunft nur ein Mercedes-Motor stecken.

Das stellte Daimler-Chef Dieter Zetsche klar.

Trotz der Kooperation mit Renault werde das Formel-1-Team ausschließlich mit eigenen Motoren fahren, sagte Zetsche im Interview mit der Zeitschrift "auto, motor und sport".

Ein Gemeinschaftsmotor oder gar das Fahren mit Renault-Motoren komme nicht in Frage.

"Wir kooperieren zwar, wir machen aber auch keine gemeinsamen Anzeigenkampagnen", sagte Zetsche.

Der Motorsport sei Teil des Mercedes-Marketings.

"Es wurde in der Formel 1 mal der Einheitsmotor diskutiert, wenn der käme, wäre das für uns das Signal zum Ausstieg", so Zetsche: "Motorenbau ist eine Kernkompetenz, und wir wollen zeigen, dass wir den besten Motor bauen können."

Die Marschroute für die kommende Saison ist klar: "Selbstverständlich ist unser Ziel der Gewinn der Fahrer- und der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft. 2013 war mit dem zweiten Platz aus meiner Sicht eine positive Saison als Basis, um sich weiter zu verbessern", sagte Zetsche.

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