Sebastian Vettel (l.) wird frühestens 2016 für Ferrari-Boss Montezemolo (r.) interessant © getty

Ferrari-Chef Luca di Montezemolo (66) hat das Interesse an Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel (26) bekräftigt, einen Wechsel des Heppenheimers von Red Bull zum Traditionsrennstall vor 2016 aber ausgeschlossen.

"Ich habe viele Probleme. Der Nummer-eins-Fahrer gehört nicht dazu. Ich mag Vettel als Person, aber wir haben keine Pläne mit ihm", sagte Montezemolo der "Sport Bild": "In zwei Jahren können wir uns erneut darüber unterhalten."

Dann läuft auch der Vertrag von Vettel bei Red Bull aus.

Trotz eines bis 2015 datierten Arbeitspapiers waren zuletzt immer wieder Spekulationen aufgekommen, der viermalige Weltmeister könnte vorzeitig zu der Scuderia wechseln, um Ferrari wieder an die Spitze zu führen.

"Vettel ist sehr schnell, fokussiert, will siegen. Ich mag seine Einstellung: kein Manager, keine Politik. Das ist eine gute Herangehensweise", sagte Montezemolo.

Vor der Saison setzte er seinen Star-Piloten Fernando Alonso erneut unter Druck.

Der Spanier soll endlich den Titel nach Italien zurückholen: "Ich bin es leid, Zweiter zu werden."

Auf dem Weg dorthin muss sich Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen (34/Finnland) offenbar mit dem Status der Nummer zwei bei den Roten abfinden.

"Kimi haben wir geholt, weil wir einen schnellen Fahrer mit viel Erfahrung wollten. Er ist besonders im Rennen sehr stark und kann dort Fernandos Gegnern Punkte wegnehmen", sagte Montezemolo.

Der "Iceman" hatte 2007 den bisher letzten WM-Titel für Ferrari geholt und kehrt nach zwei Jahren bei Lotus zur kommenden Saison zu seinem Ex-Team zurück.

Hier gibt es alles zur Formel 1

Weiterlesen