Mercedes-Pilot Lewis Hamilton platzte beim Großbritannien-GP der linke Hinterreifen © getty

Nach den vielen Reifenplatzern in der abgelaufenen Formel-1-Saison haben die Teams um Sebastian Vettels Rennstall Red Bull einen Vorschlag für mehr Sicherheit von Einheitslieferant Pirelli strikt abgelehnt.

Um die empfindlichen Pneus zu schonen, wollte Pirelli anscheinend alle Rennställe in der Saison 2014 zu mindestens zwei Boxenstopps verpflichten.

Die Idee sei bei einem Meeting der "F1 Strategy Group" und der "Formula One Commission" in Paris allerdings am Widerstand der Teams gescheitert, da sie sich durch diese Vorgabe in ihrer Rennstrategie beschnitten gefühlt hätten. Das berichtet die BBC.

Besonders in der ersten Hälfte der Saison gab es in der Formel 1 zum Teil heftige Reifenplatzer, die Fahrer fürchteten um ihre Sicherheit. Pirelli war daraufhin stark in die Kritik geraten.

Dagegen wurde dem italienischen Hersteller der zusätzlich gewünschte Reifentest für die kommende Saison genehmigt. Pirelli darf in der kommenden Woche in Bahrain (17. bis 19. Dezember) seine neuen Mischungen testen - unter anderem haben bereits die Top-Teams Red Bull, Ferrari und Mercedes ihre Teilnahme zugesagt.

Da 2014 in der Formel 1 neue Turbomotoren eingeführt werden, wird sich das Fahrverhalten der Boliden grundlegend ändern. Pirelli hatte deshalb auf einen weiteren Test gedrängt, um ähnliche Probleme wie in diesem Frühjahr zu vermeiden.

Weiterlesen