2006 wechselte Newey als Technischer Direktor zu Red Bull Racing © getty

Star-Designer Adrian Newey ist trotz seiner herausragenden Erfolge mit Sebastian Vettels Red-Bull-Rennstall noch immer hungrig nach weiteren Triumphen.

"Es gibt noch keinen Rentenplan. Es ist harte Arbeit, aber es macht Spaß. Solange das so ist, mache ich weiter", sagte der 54-jährige Engländer der "Bild am Sonntag".

Derzeit entwickelt Newey mit etwa 100 Ingenieuren das neue Auto für den viermaligen Weltmeister Vettel.

Der "RB10" werde aufgrund der drastischen Regeländerungen aber optisch kaum so gut aussehen wie "Hungry Heidi", mit der Vettel vor wenigen Wochen zum WM-Titel und neun Siegen in Serie gerast ist.

"Vor allen Dingen die Nase könnte wegen der neuen Regeln ein bisschen hässlich aussehen. Ich mag sie nicht besonders", sagte Newey.

In der Saison 2014 müssen bei der Entwicklung der Autos neue Regeln des Automobil-Weltverbandes FIA beachtet werden.

Neue Vorschriften bei der Aerodynamik sowie die Einführung der Turbomotoren machen ein völlig neues Design notwendig.

Selbst Newey weiß deshalb nicht, ob sein Rezept das richtige ist, um erneut Siege am Fließband einzufahren: "Ich weiß noch nicht, ob wir glücklich sein können, was wir für 2014 gemacht haben, oder ob es noch bessere Lösungen gibt."

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