Ferrari glaubt nicht an eine Rückkehr des Polen Robert Kubica in die Formel 1. Stefano Domenicali, Teamchef beim Traditionsrennstall aus Maranello, sagte auf der Team-Homepage:

"Wir hatten ein Auge auf ihn geworfen. Aber ich glaube nicht mehr, dass er zurückkommt. Mit seinen körperlichen Problemen würde er in bestimmten Situationen ins Straucheln geraten, in denen Reaktion gefordert ist. Es ist eine Schande."

Ferrari habe die Entwicklung bei Kubica intensiv verfolgt, um ihn bei einer vollständigen Genesung möglicherweise als Fahrer zu verpflichten.

Robert Kubica hatte sich im Februar 2011 bei der Rallye Ronde di Andora in Italien schwere Arm- und Beinverletzungen zugezogen und war in der Folgezeit mehrmals operiert worden, noch heute ist seine Beweglichkeit eingeschränkt.

Zum Zeitpunkt des Unfalls stand Kubica bei Renault in der Formel 1 unter Vertrag. Insgesamt fuhr er in der Königsklasse in insgesamt 76 Rennen zu einem Sieg und zwölfmal auf das Podest.

Der 28-jährige Pole hat sich inzwischen in der Rallye-Szene etabliert und steht dort vor seinem Debüt in der höchsten WM-Klasse. Kubica wird vom 14. bis 17. November beim Saisonfinale erstmals um WM-Punkte fahren.

Bei der Wales Rally GB steuert Kubica einen Citroen DS3 WRC. Noch jüngst hatte er erklärt, er hege immer noch vage Hoffnungen auf eine Rückkehr in die Formel 1.

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