Dem Sauber-Team droht mehr denn je das Aus in der Formel 1.

Wie die "Bild am Sonntag" berichtet, ist der beim letzten Rennen in Ungarn verkündete Deal mit drei russischen Großsponsoren über insgesamt 400 Millionen Euro noch immer nicht unterschrieben worden.

Oleg Sirotkin, einer der möglichen Investoren, hat lediglich eine schriftliche Vereinbarung unterzeichnet. Staatschef Putin zögert weiter mit der Unterschrift, obwohl diese für den Deal zwingend nötig sei.

Bisher ist noch kein Cent auf dem Sauber-Konto gelandet, berichtet die "BamS".

Teamchef Peter Sauber muss einen Schuldenberg von über 80 Millionen Euro abbauen, davon müssen 35 Mio. kurzfristig beschafft werden.

Unter anderem schuldet Sauber Reifenlieferant Pirelli und Motorenhersteller Ferrari mehrere Millionen. Auch die beiden Fahrer Niko Hülkenberg und Esteban Gutierrez waren seit Monaten auf ihr Gehalt.

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone sieht einen Verkauf des Sauber-Teams als möglichen Ausweg aus dem Dilemma: "Wenn Peter (Sauber, Anm. d. Red.) wollte, könnte er das Team verkaufen."

Der ehemalige Force-India-Teamchef Colin Kolles überlegt offenbar, beim Schweizer Team einzusteigen.

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