Mercedes muss in der Formel-1-WM weiterhin mit dem aktuellen Etat planen. Im Gespräch mit der Wochenzeitung "Die Zeit" erteilte Daimler-Chef Dieter Zetsche den Forderungen von Niki Lauda eine Absage.

Der Österreicher, ab 2013 Aufsichtsrats-Vorsitzender des Mercedes-Teams, hatte angeblich eine Aufstockung des Etats um 200 Millionen Euro ins Gespräch gebracht. "Wir haben nicht vor, unser Budget zu erhöhen", sagte Zetsche dazu.

Obwohl die Mercedes-Piloten Michael Schumacher und Nico Rosberg in den letzten drei Jahren nicht mit den Spitzenteams mithalten konnten, ist Zetsche von der Leistungsfähigkeit des Autos überzeugt. "Der Mercedes-Motor gilt als der beste in der Formel 1", sagte er.

Die Gründe für die unbefriedigenden Ergebnisse seien an "anderen Teilen des Autos" zu suchen: "Sicher müssen wir schnell besser werden."

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