Die Teams der Formel 1 müssen ab der kommenden Saison Startgelder in Millionenhöhe an den Automobil-Weltverband FIA bezahlen.

Die Grundgebühr für den neuen Konstrukteurs-Weltmeister beläuft sich nach Angaben der FIA auf 500.000 Dollar (rund 387.000 Euro) plus 6000 Dollar für jeden im Jahr 2012 gewonnen Punkt.

Alle anderen Teams müssen die Grundgebühr sowie 5000 Dollar pro Punkt bis zum 30. November an die FIA überweisen, um im kommenden Jahr für die Formel 1 startberechtigt zu sein. Bisher mussten Red Bull, Ferrari, Mercedes und Co. rund 400.000 Dollar an die FIA zahlen - ohne zusätzliche Kosten für Punktgewinne.

Sebastian Vettel und Mark Webber (Australien) führen für Red Bull die Konstrukteurs-WM an und können am Wochenende in Abu Dhabi ihren dritten Titel in Folge gewinnen.

Im vergangenen Jahr sammelte das Duo 650 Punkte. Demnach hätten die Österreicher nach der neuen Regelung 4,4 Millionen Dollar (3,4 Millionen Euro) an die FIA zahlen müssen, McLaren 2,98 Millionen (2,31) und Ferrari 2,3 Millionen (1,78).

Mercedes hätte etwas mehr als eine Million Dollar (rund 800.000 Euro) an die FIA zahlen müssen.

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