Der französische Motorenlieferant Renault hat sich bei Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel und dessen Team Red Bull für die defekte Lichtmaschine entschuldigt, die für das vorzeitige Aus des Heppenheimers beim Großen Preis von Monza in Italien verantwortlich war.

"Wir müssen Red Bull Racing um Verzeihung bitten, dass es uns in der WM Punkte gekostet hat", sagte Renault-Ingenieur Cyril Dumont.

Vettel war auf Platz sechs liegend in der 48. von 53 Runden ausgeschieden. Schon im dritten freien Training am Samstag hatte die Elektronik den Titelverteidiger im Stich gelassen.

"Wir haben das Teil an Sebastians Auto gestern gewechselt, aber leider hat es im Rennen den gleichen Defekt gegeben. Wir suchen noch immer nach der Ursache. Wir wissen nur, dass, obwohl die Lichtmaschine im vorgeschriebenen Bereich gearbeitet hat, sie überhitzte und sich selbst abschaltete", so Dumont.

Vor dem kommenden Rennen in Singapur (23. September) habe die Behebung dieser Problematik oberste Priorität.

Schon beim Grand Prix in Valencia im Juni hatte ein ähnlicher Schaden den von der Pole Position aus startenden Vettel aus dem Rennen befördert.

In der WM-Gesamtwertung liegt Vettel mit 140 Zählern nun 39 Punkte hinter dem Spanier Fernando Alonso (Ferrari/179), der in Monza Dritter hinter dem britischen McLaren-Piloten Lewis Hamilton (142) und Sergio Perez (Mexiko) im Sauber-Ferrari wurde.

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