Offiziell gibt es immer noch keine Erklärung zum möglicherweise regelwidrigen Unterboden von Red Bull, nun meldet sich der ehemalige Jordan-Technikchef Gary Anderson zu Wort.

Wegen der Löcher im Unterboden des RB8 habe der Rennstall vor dem Monaco-Rennen bereits mit dem Technischen Delegierten der FIA, Charlie Whiting, gesprochen, der sein Okay gegeben habe.

Da die Konkurrenz aber nach dem Grand Prix kurz davor war Protest einzulegen, werde die FIA die Angelegenheit untersuchen und eine zeitnahe Entscheidung fällen, hieß es am Dienstag.

Anderson erklärte nun: "Red Bull hat offensichtlich eine Klarstellung der FIA, die das System absegnet, doch die anderen sind nicht einverstanden - und ich bin es auch nicht."

Die Löcher würden die Areodynamik des Red-Bull-Boliden verbessern, erklärt Anderson: "Die Rivalen glauben, dass es nicht mit Artikel 3.12.5 im Technischen Reglement der FIA übereinstimmt, der verlangt, dass der Unterboden 'dicht' ist."

Es sei aber nicht der Fehler von Red Bull, vielmehr hätte die FIA das System von vonrherein verbieten müssen.

"Ich hoffe, dass es vor dem nächsten Rennen endlich eine Klarstellung gibt, um die Missstimmung endlich aufzulösen", so Anderson.

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