Hätte Mark Webber beim Monaco-Grand-Prix für einen Red-Bull-Doppelsieg sorgen können?

Nach einem Boxenstopp der Top-Fahrer in der 27. Runde hatte Sebastian Vettel das Feld über 19 Runden angeführt und dabei 17 Sekunden Vorsprung herausgefahren.

Nach seinem Stopp sortierte sich der Doppelweltmeister hinter Webber, Nico Rosberg und Fernando Alonso als Vierter ein.

Laut Ex-Jordan-Technikchef Gary Anderson hätte Monaco-Sieger Webber das Feld offensiver bremsen müssen, um Vettel zu ermöglichen, direkt hinter ihm aus der Box zu kommen:

"Webber hätte natürlich aufpassen müssen, nicht selbst gegen Vettel den Kürzeren zu ziehen, aber das hätte er schon hinbekommen müssen, da er ja weiß, was die minimale Zeit für einen Boxenstopp ist."

Webber konterte in der "BBC" und erklärte, dass es eine "unberechenbare Situation" war und schlichtweg "nicht der Plan":

"Wenn man so etwas probiert, dann setzt man sich noch größerem Druck von den Leuten hinter einem aus - in diesem Fall waren das Nico und Fernando. Und wenn dann die Jungs in der Box Sebs Stopp verpatzt hätten, dann wäre all das umsonst gewesen."

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