Die mächstigste Frau der Formel 1 wird Mitbesitzerin der Sauber-Gruppe.

"Im Sinne der Kontinuität" hat Teamchef Peter Sauber entschieden, ein Drittel seiner Anteile an seine Vorstandsvorsitzende Monisha Kaltenborn abzutreten.

Die restlichen zwei Drittel bleiben in seinem Besitz. Peter Sauber ist Präsident des Verwaltungsrates aller Firmen der Sauber-Gruppe. Die studierte Juristin Kaltenborn hat ihn als Teamchefin an der Boxenmauer bereits mehrfach an Formel-1-Wochenenden vertreten.

Nach dem Rückzug des Motorenpartners BMW Ende 2009 habe Monisha Kaltenborn laut Sauber "sehr großen Anteil am Erhalt des Teams" gehabt: "Sie leistet seither auch in ihrer Rolle als CEO hervorragende Arbeit."

Kaltenborn selbst bezeichnete die Entscheidung Saubers als "ein Zeichen größten Vertrauens. Ich werde alles in meinen Möglichkeiten stehende tun, dieses zu rechtfertigen", sagte die 41-jährige gebürtige Inderin.

Die beiden aktuellen Sauber-Piloten in der Formel-1-WM sind Kamui Kobayashi (Japan) und Sergio Perez (Mexiko). Sauber galt stets als hervorragende Talentschmiede.

Unter anderem hatten die beiden späteren Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher als Mitglied des Mercedes-Junior-Teams in der Sportwagen-WM 1990 und Kimi Räikkönen in seinem ersten Formel-1-Jahr 2001 in Sauber-Autos auf sich aufmerksam gemacht.

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