Mercedes verzichtet offenbar auf einen Einspruch gegen die umstrittene Strafe für Michael Schumacher.

"Man hat sicherlich die Urteilsfindung der Rennkommissare zu akzeptieren", sagte Motorsportchef Norbert Haug gegenüber SPORT1. "Ich glaube nicht, dass man da viele Möglichkeiten hat. Aber jetzt geht es weiter zum nächsten Rennen."

Als Schuldeingeständnis wollte er die Aussage aber nicht verstanden wissen.

Der Rekord-Weltmeister wird nach einer Kollision mit Williams-Pilot Bruno Senna beim Spanien-GP in der Startaufstellung für das Rennen in Monaco um fünf Positionen strafversetzt.

Laut Urteil der Rennkommissare trägt Schumi für seinen Auffahrunfall in der 13. Runde die alleinige Schuld.

Schumacher selbst hatte Senna die Schuld zugewiesen und ihn kurz nach dem Crash als "Idiot" bezeichnet, weil der Brasilianer vor dem Unfall zwei Mal die Seite gewechselt habe.

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