Jean Todt will den Grand Prix in Russland austragen © getty

Trotz der Krise in der Ukraine und der damit verbundenen Sanktionen gegen Russland zweifelt der Automobil-Weltverband FIA derzeit nicht an der Austragung des für den 12. Oktober angesetzten Rennens in Sotschi.

"Momentan gibt es keine Veränderungen im Kalender. Russland bleibt dabei", sagte FIA-Präsident Jean Todt im Gespräch mit Speedweek.com: "Wir sprechen mit den zuständigen Leuten, aber im Moment gibt es nichts, was den Ablauf verändern sollte."

Abgesehen von moralischen Bedenken waren zuletzt auch Zweifel an der praktischen Durchführbarkeit des Rennens angesichts der auch weiterhin drohenden Sanktionen gegen Russland aufgekommen.

Im vergangenen Monat hatte die Superbike-WM ihren für September geplanten Lauf in Moskau abgesagt und als Grund unter anderem angeführt, dass "durch die politische Situation die Möglichkeiten einiger wichtiger Partner entscheidend eingeschränkt" sei, die an der Durchführung des Rennens beteiligt sind.

Die Organisatoren des ersten WM-Laufs der Formel 1 auf russischem Boden hatten zu Beginn des Monats allerdings bereits versichert, dass die Veranstaltung wie geplant stattfinden werde.

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