Der Hockenheimring steht weiterhin als Alternative für die Ausrichtung des deutschen Formel-1-Rennens 2013 bereit, drängt aber vehement auf eine baldige Entscheidung und will "kein wirtschaftliches Risiko" eingehen.

"Sofern mit dem Nürburgring kein Vertrag zustande kommt, sind wir nach wie vor bereit, in 2013 einzuspringen. Den Termin 14. Juli 2013 haben wir vorsorglich noch blockiert", sagte Hockenheimring-Geschäftsführer Georg Seiler dem SID.

"Da auch wir unseren Terminkalender für 2013 fertigstellen müssen, sollte Klarheit bis spätestens Ende November erfolgen", erklärte Seiler weiter und verwies auf ohnehin schon vorhandene Nachteile: "Ob das Weihnachtsgeschäft dann noch eingeplant werden kann, bleibt abzuwarten."

Klar ist aber, dass der Hockenheimring als eventueller Ausweichpartner für den Nürburgring keine Verluste eingehen will. "Wir werden kein wirtschaftliches Risiko eingehen", sagte Seiler: "Hierzu bedarf es entsprechender Verhandlungen mit Bernie Ecclestone."

Bedenken, dass es 2013 gar kein Rennen in Deutschland geben wird, sind bei Seiler allerdings zwischen den Zeilen zu erkennen.

Auf die Frage, ob er ausschließe, dass es im nächsten Jahr gar kein deutsches Rennen geben wird, antwortete Seiler etwas ausweichend: "Wenn man Bernie Ecclestone zitiert, wird auf jeden Fall in 2013 ein Formel 1 Rennen in Deutschland stattfinden." Ecclestone hat dies dem "SID" versichert.

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