Formel-1-Pilot Romain Grosjean ist nach seinem Unfall zu Beginn des Grand Prix von Belgien für ein Rennen gesperrt worden.

Zudem muss der Lotus-Fahrer eine Strafe in Höhe von 50.000 Euro zahlen. Das entschieden die Rennkommissare des Automobil-Weltverbandes FIA am Sonntag, nachdem der Franzose direkt nach dem Start in Spa für einen spektakulären Crash gesorgt hat.

Damit dürfte am kommenden Wochenende im italienischen Monza Ersatzfahrer Jerome D'Ambrosio zum Einsatz kommen.

Grosjean hatte seinen Wagen nach dem Start noch vor der ersten Kurve in Lewis Hamilton hineingesteuert. Daraufhin nahm der Brite im McLaren Grosjean auf die Hörner und katapultierte ihn in Fernando Alonsos Ferrari.

Der Spanier hatte dabei noch Glück, dass er nicht ernsthaft verletzt wurde - Grosjeans Bolide verfehlte seinen Kopf nur um wenige Zentimeter. Für den WM-Führenden Alonso war es ein herber Rückschlag im Kampf um den Titel.

Grosjean verschuldete in dieser Saison bereits zum sechsten Mal in der ersten Runde einen Unfall.

Zwei weitere Fahrer wurden nach Zwischenfällen bestraft: Der Venezolaner Pastor Maldonado (Williams) muss nach seinem Frühstart beim Rennen in Monza zehn Plätze weiter hinten starten, der Finne Heikki Kovalainen (Caterham) nach einem gefährlichen Manöver in der Boxengasse 10.000 Euro Strafe zahlen.

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