Formel-1-Boss Bernie Ecclestone möchte weitere neue Grands Prix in den Rennkalender der Königsklasse aufnehmen.

Nach der Aufnahme von Rennen in Nordamerika (New Jersey, ab 2013) und Russland (Sotschi, ab 2014) setzt sich Ecclestone nun auch für Mexiko und Südafrika ein.

Damit setzt er die Veranstalter aktueller Grands Prix weiter unter Druck. Zuletzt gab es immer wieder Gerüchte, die Veranstalter der Rennen in Südkorea, Australien und Spanien würden die Preise für die Antrittsprämien drücken wollen.

"Ich würde gern nach Mexiko und Südafrika gehen. Die wollen dort etwas auf die Beine stellen", wird Ecclestone auf "pitpass.com" zitiert.

Beide Länder hatten bereits in der Vergangenheit Rennen ausgetragen. Während die Chancen für Südafrika aufgrund mangelnder Finanzierung schlecht stehen, sieht es bei Mexiko gut aus ? nicht zuletzt wegen Sauber-Pilot Sergio Perez.

Der Mexikaner absolviert derzeit eine ordentliche Saison, was lokale Sponsoren auf den Plan rufen könnte, mit deren Hilfe der Stadtkurs in Mexiko City restauriert und an die aktuellen Sicherheitsstandards angepasst werden könnte.

Der New-Jersey-GP steht dagegen offenbar auf der Kippe. "Ich weiß nicht ob er stattfinden wird", erklärte Ecclestone: "Die Veranstalter klären derzeit finanzielle Dinge. Wir warten immer noch auf die Zustimmung einiger Vertragsklauseln. Sie sind spät dran."

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