Dank Sponsoren und des Entgegenkommens von Promoter Bernie Ecclestone hat die Formel 1 auf dem Nürburgring anscheinend doch eine Zukunft.

"Wir können den Vertrag mit Ecclestone für die nächsten zehn Jahre, also über fünf Rennen, verlängern", sagte Kai Richter, einer der Nürburgring-Betreiber, am Donnerstag: "Ein solches Ergebnis, wie wir es ausgehandelt haben, hat es noch nie für den Nürburgring gegeben. Weniger als zehn Millionen Euro sind als Beitrag des Landes für ein Rennen gefordert. Das hat es in der Eifel noch nie gegeben."

Richter und sein Mit-Gesellschafter beim Veranstalter-Unternehmens Rheinland-Pfalz Grand Prix GmbH, Jörg Lindner, erklärten, sie hätten "in schwierigen Verhandlungen bei insgesamt vier Treffen" mit Ecclestone dieses "äußerst attraktive Ergebnis" erzielt. Möglich geworden sei es auch durch ein Gesamtpaket von nationalen Sponsoren und Investoren. Lindner erklärte aber, dass der Vertrag mit Ecclestone bis Juni abgeschlossen werden müsse: "Sonst ist die Formel 1 weg, für viele, viele Jahre."

Das Land Rheinland-Pfalz hatte Richter und Lindner wegen ausstehender Pachtzahlungen mit einer Räumungsklage gedroht. Eine Reaktion der Mainzer Landesregierung liegt bisher noch nicht vor.

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