Für Rekordweltmeister Michael Schumacher hatte der Unfall mit dem Brasilianer Bruno Senna beim Großen Preis von Spanien in Barcelona ein Nachspiel.

Dem Mercedes-Piloten werden beim nächsten Rennen am 27. Mai in Monte Carlo fünf Startplätze abgezogen.

Das entschieden die vier Rennkommissare um den Vorsitzenden Gerd Ennser, Staatsanwalt aus Passau und Präsidiumsmitglied des Deutschen Motor Sport Bundes (DMSB), und Le-Mans-Rekordgewinner Tom Kristensen (Dänemark), die Schumacher die alleinige Schuld für die Kollision in der 13. Runde gaben, durch die beide Fahrer vorzeitig ausschieden.

Schumacher war im Kampf um Platz acht beim Anbremsen am Ende der Zielgeraden ins Heck von Senna gekracht, sich danach aber keiner Schuld bewusst. "Er zieht mir links vors Auto, ich versuche ihm auszuweichen und knalle in ihn rein.

Er fährt mir auf eine Art und Weise vors Auto, die inakzeptabel ist", hatte sich der Kerpener beschwert. Senna hatte allerdings - wie erlaubt - nur einmal die Spur gewechselt, was wohl auch die Rennkommissare so sahen.

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